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Welche Yogamatte ist die beste: salbeigrüne Yogamatte mit Block auf Holzboden im hellen Wohnzimmer

Welche Yogamatte passt zu dir? Kaufberatung nach Praxis

, 12 min Lesezeit

Welche Yogamatte ist die beste? So findest du die passende Matte für Einsteiger, Hot Yoga, Yin, Vinyasa, Pilates, Reise und draußen.

Im Netz findest du Dutzende Ranglisten, und jede nennt eine andere Matte. Das liegt daran, dass die Frage unscharf ist: Wer wissen will, welche Yogamatte die beste ist, fragt eigentlich etwas anderes. Er fragt, welche Matte zu seiner Praxis passt. Auf einer Matte für ruhiges Yin Yoga stehst du anders als beim schweißtreibenden Vinyasa, und im Rucksack nach Lissabon zählt jedes Gramm.

Dieser Ratgeber sortiert deshalb nach Praxis: Einsteiger, Hot Yoga, Yin, Vinyasa, Pilates, Reise und draußen. Danach weißt du, worauf du bei Material, Dicke und Rutschfestigkeit achtest.

Welche Yogamatte ist die beste, und woran erkennst du sie?

Eine allgemeingültige beste Yogamatte gibt es nicht. Es gibt eine Matte, die zu deinem Boden, deiner Praxis und deinem Alltag passt. Fünf Eigenschaften entscheiden darüber, ob du sie gern benutzt:

  • Rutschfestigkeit: Bleiben Hände und Füße im herabschauenden Hund an Ort und Stelle?
  • Dicke: Wie viel Polster brauchst du, und wie stabil willst du stehen?
  • Material: Es bestimmt Griffigkeit, Gewicht, Geruch und Pflege.
  • Maße: Passt die Matte zu deiner Körpergröße und in deinen Raum?
  • Transport: Rollst du sie nur im Wohnzimmer aus oder trägst du sie jeden Tag zum Kurs?

Wenn du nur auf einen Punkt schaust, nimm die Rutschfestigkeit. Eine Matte, die unter den Händen wandert, stört jede Übung und lässt dich verkrampfen. Deshalb starten viele mit unseren rutschfesten Yogamatten. Material und Dicke stehen in der Beschreibung jedes Modells, so wie der Hersteller sie angibt.

Welche Yogamatte ist die beste für Anfänger?

Bei der Yogamatte für Anfänger zählt vor allem eine Eigenschaft: Sie soll dich nicht überraschen. Rutscht sie weg, verlierst du das Vertrauen in die Übung, noch bevor du die Haltung verstanden hast. Greif also zu einer Matte, die auf glattem Boden hält, nicht zu dünn und nicht zu weich ist.

Welche Yogamatte ist die beste für Anfänger: beige Yogamatte auf Holzboden im Wohnzimmer

Als Faustregel für Standard-Yoga gelten 4 bis 6 mm. Das gibt Knien und Handgelenken etwas Polster, und du spürst den Boden noch genug, um sicher zu stehen. Ein Beispiel ist die beige TPE-Yogamatte mit Ausrichtungslinien: Sie ist 6 mm dick und rutschfest. Die Linien helfen dir, Hände und Füße gerade auszurichten, was am Anfang mehr bringt, als man denkt.

Auch die Fläche zählt: Für den Anfang reicht eine Standardgröße, solange du in der Endentspannung ganz auf der Matte liegst. Und wenn du nicht weißt, ob dir Yoga auf Dauer liegt, wähle kein Modell mit vielen Extras, sondern eine schlichte Matte, die du ohne Nachdenken ausrollst. Die beste Yogamatte für Anfänger ist die, auf der du gern übst.

Etwas Besonderes brauchst du als Einsteiger nicht. Ein Yogablock und ein Gurt sind später oft nützlicher als eine zweite Matte. Wer wissen will, ob 4, 6 oder 10 mm besser sind, liest in unserem Magazin zur Frage, welche Dicke die richtige ist die ganze Abwägung.

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Welches Material passt zu welcher Praxis?

Die Materialnamen klingen ähnlich, die Unterschiede merkst du aber sofort in der Hand. Die wichtigsten, kurz und allgemein erklärt:

  • TPE: ein weicher, leichter Kunststoff, der sich meist angenehm griffig anfühlt. Viele rutschfeste Matten bestehen daraus.
  • EVA: ein Schaum, leicht und federnd. Du findest ihn oft bei Reise- und Pilatesmatten.
  • NBR: ein dichter, dicker Schaum, wie er bei Matten mit 10 bis 20 mm Dicke üblich ist.
  • Kork: Die Oberfläche greift gut, wenn die Hände feucht werden. Bei Matten mit Kork liegt darunter meist eine Schicht aus anderem Material, bei unseren Modellen TPE.
  • Naturkautschuk: dichter und schwerer als Schaum, mit eigenem Geruch am Anfang. Wer auf Latex allergisch reagiert, klärt das vorher.

Welches Material ein Modell wirklich hat, steht auf der jeweiligen Produktseite, nicht in einer Faustregel. Wenn du eine Matte mit Korkoberfläche suchst, wirf einen Blick auf die hellbraune Yogamatte mit Lotus-Motiv, die laut Beschreibung aus Kork und TPE besteht. Mehr zu Naturkautschuk und Kork findest du in den Kollektionen für diese beiden Materialien.

Wie lang und breit sollte deine Yogamatte sein?

Viele Standardmatten sind etwa 180 cm lang und 60 cm breit, manche Modelle sind ein paar Zentimeter schmaler oder länger. Die genauen Maße stehen auf der Produktseite. Als Orientierung gilt: Die Matte sollte mindestens so lang sein wie du groß bist, damit Kopf und Füße in der Endentspannung nicht auf dem Boden landen.

Wenn du viel Platz brauchst, etwa für weite Beinstellungen oder wenn du dir die Matte mit einem Partner teilst, ist eine breitere Matte angenehmer. Sie braucht aber auch mehr Platz im Zimmer und wiegt mehr. Miss deshalb vorher die Fläche aus, auf der du üben willst.

Welche Yogamatte eignet sich für Hot Yoga?

Beim Hot Yoga schwitzt du, und Schweiß ist der größte Feind jeder glatten Oberfläche. Hier sind Rutschfestigkeit und Griff wichtiger als alles andere. Achte auf eine strukturierte oder griffige Oberfläche, und rechne damit, dass du zusätzlich ein Yoga-Handtuch auflegst. Das gibt Hände und Füßen auch dann Halt, wenn die Matte feucht ist.

Hot Yoga: Hände und Füße im herabschauenden Hund auf einer Matte mit Yoga-Handtuch

Dünner ist dabei oft besser: Eine Matte von 3 bis 4 mm liegt ruhiger auf dem Boden, und du stehst stabiler. Denk außerdem an die Pflege. Nach jeder Stunde mit viel Schweiß lohnt sich ein kurzes Abwischen, wie es unser Beitrag zum Reinigen der Yogamatte beschreibt.

Noch ein Tipp: Leg die Matte vor dem Kurs auf den Boden und probiere, wie sie sich unter den Händen anfühlt. Ist die Oberfläche trocken schon glatt, wird sie bei Schweiß erst recht schwierig. Kleine Rillen oder eine feine Struktur geben den Fingern Halt.

Was braucht deine Matte für Yin Yoga?

Yin Yoga heißt: Du bleibst mehrere Minuten in einer Haltung. Dabei liegst oder sitzt du viel auf dem Boden, Knie und Hüfte berühren die Matte lange. Viele wollen deshalb mehr Polster als bei dynamischen Stilen, etwa 6 bis 8 mm.

Yogamatte für Yin Yoga: Frau sitzt auf einer salbeigrünen Matte mit Block und Decke

Wie viel Dicke du angenehm findest, hängt stark von deinem Boden und deinem Körper ab. Auf Parkett ist mehr Polster sinnvoll, auf Teppich weniger. Probier lieber aus, als dich auf eine Zahl zu verlassen. Zusätzlich helfen Yogablöcke und eine gefaltete Decke bei Haltungen, in denen du dich abstützt.

In einer Mietwohnung hört der Nachbar unten jede Bewegung. Eine dickere Matte dämpft Schritte und Aufsetzen ein wenig, sie ist aber keine Trittschalldämmung. Wer früh am Morgen übt, merkt den Unterschied vor allem an der Ruhe im Raum.

Welche Yogamatte ist gut für Vinyasa und Ashtanga?

Bei fließenden Stilen wechselst du ständig zwischen Stehen, Stützen und Liegen. Die Matte darf deshalb weder wackeln noch rutschen. Mit 4 bis 6 mm bist du hier meist gut bedient: genug Polster für den Boden, aber noch eine feste Standfläche für die Balance im Krieger oder im Baum.

Sehr dicke Matten sind für solche Abläufe eher unpraktisch, weil du auf ihnen leicht ins Schwanken kommst. Gönn dir lieber Länge und Breite. Wer groß ist oder die Arme weit ausstreckt, dem fehlen bei einer Standardmatte schnell ein paar Zentimeter. Dann lohnt sich ein Blick auf extra breite Matten.

Auch der Rand spielt eine Rolle. Rollt sich die Matte an den Ecken ein, stolperst du bei schnellen Übergängen darüber. Rolle sie nach dem Üben deshalb andersherum auf und lass sie kurz flach liegen, bevor du sie das nächste Mal nutzt. Das hilft bei den meisten Materialien.

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Wie dick sollte eine Matte für Pilates sein?

Pilates unterscheidet sich vom Yoga, weil du viele Übungen auf dem Rücken, in Seitenlage oder im Vierfüßlerstand machst. Wirbelsäule, Hüfte und Ellbogen liegen auf dem Boden, deshalb darf die Matte hier dicker sein. Viele Pilatesmatten sind 10 mm und mehr dick. Im Handel findest du sie meist aus NBR oder EVA-Schaum.

Der Kompromiss: Je dicker die Matte, desto weniger Kontakt hast du zum Boden. Für Standposen im Yoga wird das schnell unsicher. Eine Matte für beides gibt es daher selten; meist entscheidest du dich für den Schwerpunkt deiner Praxis.

Ist eine Fitnessmatte auch eine Yogamatte?

Nicht unbedingt. Fitnessmatten sind meist dicker und weicher, weil du auf ihnen Sit-ups, Planks oder Rückenübungen machst. Eine Yogamatte ist dünner und griffiger, damit du in Standposen sicher stehst. Für ruhige Übungen am Boden taugt eine dicke Fitnessmatte durchaus. Für Haltungen im Stehen ist sie oft zu wackelig.

Entscheide nach dem, was du am häufigsten machst. Wenn dein Training zur Hälfte aus Krafttraining und zur Hälfte aus Yoga besteht, nimm eine mittlere Dicke und achte besonders auf den Halt der Oberfläche.

Welche Yogamatte nimmst du mit auf Reisen?

Unterwegs zählen Gewicht und Packmaß. Eine Reisematte ist meist nur wenige Millimeter dick und lässt sich falten statt rollen. Dafür dämpft sie weniger, was auf Teppich im Hotelzimmer kaum auffällt, auf Steinboden aber schon.

Faltbare Reise-Yogamatte in Anthrazit liegt aufgeklappt auf einer Terrasse neben einem Rucksack

Ein Beispiel ist die anthrazitfarbene faltbare Yogamatte aus EVA: dünn, leicht und kompakt genug für den Rucksack. Weitere Modelle findest du bei den faltbaren Reise-Yogamatten. Eine Tasche mit Schultergurt macht den Transport bequemer, falls du sie viel trägst.

Welche Matte eignet sich für Yoga draußen?

Im Park oder im Garten ändern sich die Bedingungen: Der Boden ist uneben, Gras und Erde feucht, und die Sonne wärmt die Matte auf. Du brauchst eine Matte, die etwas mehr aushält und sich leicht abwischen lässt. Wasserabweisende Oberflächen helfen, wenn der Untergrund noch Tau trägt.

Wähle eher eine mittlere Dicke von etwa 4 bis 6 mm, damit kleine Unebenheiten nicht durchdrücken. Und lass die Matte nach dem Einsatz an der Luft trocknen, aber nicht in praller Sonne liegen. Das gilt für alle Materialien.

Brauchst du neben der Matte noch Zubehör?

Nicht von Anfang an, aber manches macht den Alltag leichter. Ein Yogablock verkürzt den Abstand zum Boden, wenn deine Hände in einer Vorbeuge noch nicht ankommen. Ein Gurt hilft bei Haltungen, in denen du ein Bein oder die Füße greifen willst. Ein Yoga-Handtuch legst du bei Hot Yoga auf die Matte, und eine Tasche trägt sie für dich zum Kurs.

Kauf Zubehör erst, wenn du merkst, dass es fehlt. Nach ein paar Wochen weißt du meist genau, was dir in deiner Praxis im Weg steht.

Worauf solltest du beim Kauf achten, damit die Matte nicht enttäuscht?

Lies die Produktbeschreibung genau. Seriöse Angaben nennen Material, Dicke in Millimetern und Maße in Zentimetern. Fehlen sie, frag nach oder such weiter. Aussagen wie die beste Matte aller Zeiten sagen dir dagegen nichts, denn kein Hersteller kennt deinen Boden und deine Praxis.

Plane außerdem etwas Eingewöhnung ein. Manche Matten riechen am Anfang nach dem Auspacken; lüfte sie einfach einen Tag. Und bei neuen, sehr glatten Oberflächen kann es sein, dass der Halt nach einigen Einheiten besser wird. Wenn du die Matte zu Hause ausprobierst, hast du nach der Lieferung 14 Tage Widerrufsrecht und kannst sie in Ruhe testen. Die Kosten der Rücksendung übernehmen wir.

Wie findest du jetzt deine Matte?

Stell dir vier Fragen, bevor du bestellst. Was machst du am häufigsten: Yoga, Pilates oder beides? Auf welchem Boden übst du? Wie oft nimmst du die Matte mit? Und rutschen deine Hände, sobald sie feucht werden?

Wer ehrlich antwortet, landet fast immer bei einer rutschfesten Matte mit passender Dicke, je nach Praxis ergänzt durch ein Handtuch, einen Block oder eine Tasche. Mehr als eine Matte brauchst du selten. Schau bei jedem Modell auf die Angaben des Herstellers zu Material, Maßen und Dicke; Farben können je nach Bildschirm leicht abweichen.

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