
Yogamatte: welche Dicke ist die richtige?
, 10 min Lesezeit

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Yogamatte welche Dicke? So wählst du zwischen 3 mm, 5 mm und 8 mm: Richtwerte für Yoga, Pilates und Reise, dazu Boden, Balance und Material.
Yogamatte welche Dicke? Die Frage taucht fast immer auf, bevor man die erste Matte kauft. Im Laden fühlt sich eine dicke Matte kuschelig an, zu Hause wackelst du dann im Baum. Eine dünne Matte passt dafür in jeden Rucksack, spürt aber jeden Fliesenspalt unter den Knien.
Hier bekommst du eine klare Orientierung: Welche Millimeter zu welcher Praxis passen, wo dicker nicht mehr besser ist und worauf du auf der Produktseite achten solltest.
Eine Faustregel gibt es, und sie reicht für den Start: Die meisten Yogamatten liegen zwischen 4 und 6 mm. Das ist der Standard für Vinyasa, Hatha und Yoga im Studio. Alles darunter ist eine Reisematte, alles darüber eine Komfortmatte.

Als grobe Einteilung helfen diese Bereiche. Es sind allgemeine Richtwerte, keine Zusagen für ein bestimmtes Modell:
Unter den dicke Yogamatten im Shop findest du Modelle mit Herstellerangaben von etwa 10 bis 20 mm. Wie dick die einzelne Matte genau ist, steht in der Beschreibung des jeweiligen Modells, nicht in dieser Faustregel.
Bei dieser Dicke bleibt dein Fuß nah genug am Boden, um sicher zu stehen. Gleichzeitig liegt zwischen Knie und Boden genug Material, dass du im Vierfüßlerstand nicht jede Fuge spürst. Genau deshalb sind die meisten Matten für Yoga in diesem Bereich gebaut.
Ein Beispiel aus dem Shop ist die beige Yogamatte aus TPE mit Ausrichtungslinien, die laut Produktangabe 6 mm dick ist. Die Linien helfen dir, Hände und Füße gerade zu setzen, die Dicke ist der übliche Mittelwert.
Wenn du in einem Kurs Matten im Regal siehst, haben sie fast immer ähnliche Maße. Das ist kein Zufall: Ein Studio muss mit einer Matte alle Stile abdecken, vom fließenden Vinyasa bis zum ruhigen Hatha.
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Zwei Millimeter klingen nach nichts. In der Praxis merkst du sie sofort. Eine 3-mm-Matte gibt dir mehr Bodenkontakt: Du stehst stabiler, spürst aber härteren Untergrund an Knien, Steißbein und Handgelenken. Eine 5-mm-Matte federt das etwas ab, bleibt aber noch fest genug für Standposen.
Als Faustregel: Auf Teppich oder Parkett reichen oft 3 bis 4 mm. Auf Fliesen oder Laminat greifst du lieber zu 5 bis 6 mm.
Neue Matten fühlen sich oft fester an als nach einigen Wochen. Das Material setzt sich ein wenig, an den Stellen, an denen deine Hände und Knie am häufigsten liegen. Eine 6-mm-Matte kann sich dort nach einer Weile dünner anfühlen als am Rand.
Das ist normal und kein Mangel. Es zeigt dir nur, dass Dicke keine Konstante ist: Wie sich die Matte anfühlt, hängt von Material, Nutzung und Untergrund ab. Wer sehr viel übt, merkt es früher als jemand, der nur ab und zu die Matte ausrollt.
Dünn heißt nicht schlecht. Wenn du viel Balance übst, im Stehen arbeitest oder die Matte regelmäßig mitnimmst, ist eine dünne Matte sogar praktischer. Je weniger Material zwischen Fuß und Boden liegt, desto genauer spürst du deinen Stand.
Reise-Yogamatten sind meist faltbar und lassen sich klein zusammenlegen. Die anthrazitfarbene Yogamatte aus EVA zum Reisen mit 3 mm Dicke ist so ein Modell: leicht, faltbar, für Hotelzimmer, Park oder Koffer. Mehr davon siehst du bei den faltbare Reise-Yogamatten im Shop.
Ehrlich gesagt: Eine sehr dünne Matte dämpft kaum. Auf hartem Boden spürst du jeden Druckpunkt. Für eine lange Praxis zu Hause ist sie deshalb selten die erste Wahl, für den Alltag unterwegs oft die beste.

Dicke Matten lohnen sich, wenn du viel am Boden liegst oder kniest. Pilates, Bauchübungen, Yin Yoga und sanftes Dehnen sind typische Beispiele: Du bleibst lange in einer Position, und die Auflagefläche soll weich sein.
Zur dicken Seite gehören zum Beispiel die dunkelgrüne Pilatesmatte aus NBR mit 15 mm Dicke oder weitere Modelle mit 10 mm Dicke im Shop. NBR ist ein weicher Schaumstoff, aus dem viele sehr dicke Matten gemacht sind. Wie rutschfest eine Matte ist, hängt von der Oberfläche ab, nicht allein von der Dicke.
Wer auf hartem Boden übt und etwas mehr Polster möchte, schaut sich deshalb am besten die Seite mit den dicken Yogamatten an und liest bei jedem Modell die Angaben zu Material und Maßen.
Wenn jemand nach einer Yogamatte mit 5 cm Dicke sucht, ist meist 5 mm gemeint. Fünf Zentimeter wären ein Polster, kein Yogaplatz: Darauf würdest du im Stand wackeln wie auf einer Luftmatratze. Prüfe bei solchen Angaben immer, ob mm oder cm dasteht.
Ja, das kann passieren. Je weicher und dicker der Untergrund, desto mehr gibt er unter deinem Fuß nach. Im Baum, im Krieger III oder im Adler fehlt dann der feste Stand, und du arbeitest mehr gegen das Wackeln als an der Haltung.

Deshalb nutzen viele Menschen zwei Lösungen: eine feste Matte für Stand und Fluss, dazu eine weiche Unterlage für Übungen am Boden. Oder eine Mittelweg-Matte um 6 mm, wenn es nur eine sein soll.
Du trainierst viel in Stehposen? Dann liegst du bei 4 bis 6 mm richtig. Du liegst und kniest die meiste Zeit? Dann darf die Matte dicker sein.
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Am Anfang hilft eine einfache Frage: Wo und wie oft übst du? Wer dreimal pro Woche auf dem Wohnzimmerboden übt, hat andere Ansprüche als jemand, der einmal im Monat im Urlaub eine Matte ausrollt. Aus der Antwort ergibt sich die Dicke fast von selbst.

Zwei Dinge entscheiden: was du übst und worauf du übst. Hier eine kurze Einordnung nach Stil:
Der Boden spielt mit. Auf Teppich liegt die Matte ohnehin weich, auf Fliesen oder Dielen darf es etwas mehr Polster sein. Wenn du die Matte draußen im Gras nutzt, hilft dir Dicke weniger als eine Oberfläche, die nicht verrutscht. Auch dein Körpergewicht spielt mit: Wer schwerer ist, drückt eine weiche Matte stärker zusammen und merkt den Boden darunter früher.
Noch ein Punkt, der selten in den Ratgebern steht: Dicke Matten nehmen gerollt mehr Platz ein und sind unhandlicher zu tragen. Für den Weg ins Studio ist das ein Nachteil. Mit Tasche oder Tragegurt lässt sich das aber gut lösen.
Die Dicke ist nur eine Zahl von mehreren. Prüfe auf der Produktseite diese Angaben:
Zwei Matten mit derselben Dicke können sich völlig anders anfühlen. Eine 6-mm-Matte aus TPE ist fester als eine 6-mm-Matte aus weichem Schaum. Verlass dich deshalb nicht nur auf die Zahl.
Vergleiche Material und Dicke am besten nebeneinander, am einfachsten direkt in der Kollektion zu deiner Praxis.
Und wenn deine Matte erst einmal da ist: Eine glatte, schmutzfreie Oberfläche hält besser. Wie du sie pflegst, liest du in unserem Magazin unter Yogamatte reinigen.
Der häufigste: zu dick kaufen, weil weich nach Komfort klingt. Auf einer sehr weichen Matte sinken Hände und Füße ein, und viele Posen fühlen sich unsicher an. Der zweite Fehler ist das Gegenteil, nämlich zu dünn, weil die Matte leicht und billig wirkt. Auf hartem Boden macht das schnell keinen Spaß mehr.
Ein dritter Fehler ist, nur auf die Zahl zu schauen. Fühl die Matte, wenn du kannst: Biegt sie sich leicht, gibt sie beim Druck nach, wie glatt ist die Oberfläche? Bei einer Bestellung online helfen dir Material, Maße und Dicke auf der Produktseite, dazu die Pflegehinweise des Herstellers.
Such dir zuerst deine Hauptpraxis aus. Übst du vor allem im Stehen und im Fluss, nimm 4 bis 6 mm. Liegst du viel, darfst du dicker gehen. Reist du oft, ergänzt oder ersetzt eine faltbare Matte die große.
Lies danach bei jedem Modell, was der Hersteller zu Dicke, Material und Maßen schreibt. Farben können je nach Bildschirm leicht abweichen; die Millimeterangabe auf der Produktseite zählt. Im Zweifel nimmst du lieber die etwas festere Matte: Weichheit lässt sich mit einer Decke nachrüsten, fehlender Halt nicht.