
Yogamatte reinigen: so bleibt deine Matte sauber und griffig
, 9 min Lesezeit

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Yogamatte reinigen: mit lauwarmem Wasser und mildem Mittel, richtig trocknen. Dazu Kork und Naturkautschuk und was bei rutschender Matte hilft.
Nach ein paar Wochen Praxis merkst du es an den Händen: Im Herabschauenden Hund rutscht es weg, die Matte fühlt sich leicht klebrig an, und irgendwo riecht es nach Schweiß. Dann ist es Zeit für das Thema Yogamatte reinigen. Das klingt nach Aufwand, ist aber in zehn Minuten erledigt, wenn du weißt, was dem Material gefällt und was nicht.
Hier liest du, wie oft du die Matte putzen solltest, womit es schonend geht, wie du sie trocknest und was bei Kork und Naturkautschuk anders ist. Eine Vorbemerkung: Beachte immer die Pflegehinweise des Herstellers deiner Matte. Die Tipps hier gelten für Yogamatten allgemein.
Für die normale Pflege reichen lauwarmes Wasser, ein weiches Tuch und ein paar Tropfen mildes Spülmittel oder eine milde Seife. Tuch anfeuchten, die Matte auf beiden Seiten abwischen, mit klarem Wasser nachwischen und trocknen lassen. Fertig.
Wichtig ist die Reihenfolge: erst sauber wischen, dann klar nachwischen, erst danach trocknen. Bleiben Seifenreste zurück, wird die Oberfläche glatt, und genau das willst du vermeiden. Heißes Wasser, harte Bürsten und starke Mittel sind dagegen tabu: Sie greifen die Oberfläche an und machen sie schneller rau oder brüchig.
Gerade bei einer rutschfesten Oberfläche spürst du den Unterschied nach der Reinigung sofort. Bei den rutschfeste Yogamatten unseres Shops steht in der Beschreibung jedes Modells, aus welchem Material es besteht; danach richtet sich auch die Pflege. Die mintgrüne TPE-Yogamatte mit Yoga-Posen etwa ist laut Beschreibung aus TPE, einem weichen, elastischen Kunststoff. Auch für sie gilt: erst mildes Wasser, dann das Etikett lesen.
Das hängt davon ab, wie oft und wie intensiv du übst. Eine grobe Faustregel, keine feste Vorschrift:
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Ein guter Hinweis auf den Putztermin ist die Griffigkeit. Fühlt sich die Matte glatt, speckig oder staubig an, hilft meist schon eine Wischrunde. Riecht sie muffig, lag sie vermutlich zu lange feucht eingerollt.
Das einfachste Hausmittel ist Wasser mit einem Hauch Spülmittel. Manche mischen Wasser mit etwas Essig, um Gerüche zu mindern. Das kann funktionieren, muss aber nicht jedem Material gefallen. Probiere es deshalb zuerst an einer unauffälligen Stelle am Rand aus und wische anschließend gründlich mit klarem Wasser nach.

Was du besser lässt: Scheuermilch, Bleichmittel, Fleckenentferner und alles, was stark duftet. Ätherische Öle wirken harmlos, können aber Rückstände hinterlassen, auf denen Hände und Füße wegrutschen. Du brauchst auch keine Spezialprodukte: Meist ist das Wasser-Spülmittel-Gemisch das Beste, was du für deine Matte tun kannst.
Desinfizieren musst du eine Matte im Alltag in der Regel nicht. Wenn du in einer Gruppe übst und unsicher bist, ist das eigene Handtuch auf der Matte die einfachere Lösung. Dazu gleich mehr.
Das Wort "waschen" meint bei Yogamatten fast immer das Abwischen oder das kurze Abbrausen von Hand. In die Waschmaschine gehört eine Matte nicht: Hitze, Schleudern und die Trommel können Material und Oberfläche beschädigen, und die Matte wird dabei schwer und unförmig. Wir empfehlen deshalb keinen Maschinengang.
Willst du deine Yogamatte gründlicher waschen, lege sie in die Badewanne oder die Dusche, brause sie mit lauwarmem Wasser ab und fahre mit einem weichen Tuch über beide Seiten. Wähle das Wasser nicht zu heiß und lass die Matte danach gut abtropfen.
Steht auf dem Etikett oder in der Produktbeschreibung ein anderer Hinweis, gilt der des Herstellers. Er kennt sein Material am besten.
Beim Trocknen passieren die meisten Fehler. Rolle die Matte nie feucht auf. Feuchtigkeit zwischen den Lagen ist die häufigste Ursache für muffigen Geruch, und im schlimmsten Fall bildet sich Schimmel. Hänge die Matte stattdessen über eine Stuhllehne, die Badewannenkante oder einen Wäscheständer, oder lege sie flach auf ein Handtuch.
Der Platz sollte luftig und schattig sein. Pralle Sonne, Heizkörper und Föhn sind keine gute Idee, denn starke Wärme kann Kunststoff und Kautschuk spröde machen und Farben ausbleichen. Nach etwa einer Stunde drehst du die Matte um, damit auch die andere Seite Luft bekommt. Erst wenn sie sich auf beiden Seiten trocken anfühlt, wird sie aufgerollt.
Zwei Kleinigkeiten helfen zusätzlich. Wische nach dem Reinigen einmal mit einem trockenen Tuch nach, das verkürzt die Trocknungszeit. Und wenn du die Matte nach dem Training nur auslüften willst, reicht ein Platz am offenen Fenster.
Bei Matten aus Naturmaterialien lohnt sich ein genauerer Blick auf die Herstellerhinweise. Kork ist ein Naturmaterial, das mit etwas Feuchtigkeit gut zurechtkommt, aber nicht dauerhaft nass liegen sollte. Eine Kork-Matte wischst du darum eher ab, als dass du sie einweichst: ein leicht feuchtes Tuch, kaum Mittel, danach an der Luft trocknen lassen.

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Naturkautschuk reagiert empfindlicher auf Sonne, Hitze und Öle. Viele Hersteller raten deshalb zu mildem Wasser, wenig Mittel und Trocknen im Schatten. Cremes und Öle von der Haut können auf Kautschuk Spuren hinterlassen, die du mit einem feuchten Tuch entfernst.
Willst du also eine Kork- oder Kautschuk-Yogamatte reinigen, nimm weniger Wasser, weniger Mittel und mehr Geduld. Unsere Yogamatten aus Kork und Yogamatten aus Naturkautschuk nennen in der Beschreibung das Material des jeweiligen Modells. Nicht jede Matte ist aus demselben Stoff, und das Etikett gewinnt immer gegen eine Faustregel.
Eine Matte rutscht meist aus einem von drei Gründen: Sie ist schmutzig, sie ist neu und noch glatt, oder sie passt nicht zu deiner Praxis. Schmutz und Hautfett wischst du ab. Bei einer neuen Matte brauchen manche Oberflächen ein paar Einheiten, bis sie griffiger werden. Wenn Hände und Füße schwitzen, ist ein Handtuch auf der Matte die einfachste Hilfe.

Ein hellblaues Yoga-Handtuch aus Mikrofaser mit Noppen wird über die Matte gelegt, nimmt Schweiß auf und hält Hautfett von der Oberfläche fern. Mehr dazu findest du bei unseren Yoga-Handtüchern. Das Handtuch wäschst du nach dem Üben aus, und die Matte bleibt länger sauber.
Manchmal liegt es gar nicht an der Matte, sondern am Boden. Auf glattem Parkett oder Fliesen wandert selbst eine saubere Matte. Dann hilft ein griffiger Untergrund, etwa ein Teppich.
Rolle die trockene Matte locker auf, die Oberseite nach innen oder außen, je nachdem, wie sie sich leichter rollen lässt. Dann kommt sie an einen trockenen Platz mit Raumtemperatur, im Sommer nicht ins Auto und nicht neben die Heizung. Fest gerollt und mit einem Gummiband zusammengepresst knickt eine Matte schnell. Besser ist ein lockeres Rollen.

Wer oft unterwegs ist, findet bei den Taschen für Yogamatten ein Modell, das die Matte auf dem Weg vor Staub schützt. Packe die Matte immer trocken ein, so bleibt sie länger frisch.
Wer seine Matte so reinigt, trocknet und aufbewahrt, hat lange etwas davon. Kurz zusammengefasst:
Beachte immer die Pflegehinweise des Herstellers deiner Matte; die Tipps hier gelten für Yogamatten allgemein. Und wenn eine Matte trotz guter Pflege dauerhaft rutscht, Risse bekommt oder bröselt, ist ihre Zeit abgelaufen.